6. bis 12. Januar 2018 – La Camella (immer noch……)

Wieder fasse ich eine Woche zusammen. Morgens ist es jetzt plötzlich wieder kühler, doch die Sonne macht der etwas mageren Temperatur jeweils schnell ‘Beine’. Zwei Tage frönen wir dem uns gut bekannten Nichtstun, am Tag drei dieser Wochenzusammenfassung fahren wir runter nach Las Galletas und machen uns nochmals auf die wirklich wunderschöne Wanderung durch die Malpaís de la Rasca, westlich der kleinen Stadt gelegen. Das Wetter hier unten ist gut, fast schon heiss, der sonst allgegenwärtige Wind macht gerade Pause. Wie die letzten Male auch, ist der staubige Weg über Stock und Stein und zwischen unzähligen Euphorbien durch, recht gut wandermässig ‘belegt’. Viele Engländer und natürlich auch unsere nördlichen Nachbarn sind anzutreffen. Auf halber Höhe zum Teide hoch hängt nun eine eindrückliche dunkelgraue/schwarze Wolkenbank, hoffentlich gibt’s endlich den ersehnten Regen, zumindest oben. Über unseren Köpfen fährt ein Ferienflieger nach dem andern sein Fahrwerk aus, der Flughafen ist sehr nah, von wegen die Saison sei nach dem 6. Januar vorbei….. Nach drei Stunden und 11km Wanderei machen wir noch den üblichen kurzen Dorf-, resp. Hafenrundgang und kurven dann nach Hause (….nicht mehr lange, leider!). Hier oben sitzen wir dann eher etwas ungemütlich in den Wolken, doch Regen gibt es keinen, nur ein paar winzige Tropfen.

Malpais de la Rasca

Malpais de la Rasca

Bananenplantage bei Las Galletas

Bananenplantage bei Las Galletas

Malpais de la Rasca

Malpais de la Rasca

Ein Freitag wird heute eingelegt, das Wetter lässt nicht zum Draussenspielen ein. Einziger Ausflug: Lidl. Unten ist das Wetter besser, resp. es hat einiges weniger an Wolken. Erstaunlich immer wieder, wie viele Leute sich in diesem Supermarkt tummeln.

Das Wetter ist wieder besser, wir fahren nochmals, wohl das letzte Mal, runter an die Küste. Wir stellen den Wagen am Rande der wie erwähnt nicht sehr schönen Urbanizacion Palm-Mar ab und marschieren der Küste entlang zum Faro de la Rasca. Auch dieses Stück durch die Malpais de la Rasca kann sich sehen lassen. Ein paar Wanderer kommen uns entgegen, wie immer entweder Brexit Islander oder Deutsche. Die Gegend ‘entzückt’ erneut und so mache ich einmal mehr viel zu viele Fotos. Nach drei Stunden ist diese schöne Wanderung zu Ende, wir kurven nach Hause, wie immer in sehr dichtem Verkehr. Abends sind wir zu Gast bei unseren Vermietern, Doris & Thomas. Allerdings gibt’s erst um 20:00 Uhr Abendessen, wir sind ja in Spanien. Das Thai-Essen vorzüglich, die Gespräche interessant und so wird der Abend lang. Um 1:00 Uhr ist dann aber Nachtruhe.

Euphorbia canariensis

Euphorbia canariensis

Malpais de la Rasca

Malpais de la Rasca

Faro de la Rasca

Faro de la Rasca

Malpais de la Rasca

Malpais de la Rasca

Malpais de la Rasca

Malpais de la Rasca

Uuuii, wir schlafen lange! Die Nacht war aber auch eher kurz. Auch heute unternehmen wir nicht sehr viel. Ein kleiner Ausflug gilt dem Intersport unten beim oft frequentierten Lidl bei Las Chafiras. Ich erstehe ein Paar neue Wanderschuhe, bei den jetzigen hat die Sohle bereits unzählige Löcher und so wird jeder Schritt zur Fussreflexzonen-Massage. Die Schuhe bringen mich um €37.75, 30% herabgesetzt (….wer’s glaubt!). Das Wetter heute durchzogen, mal Sonnenschein, mal Wolken, trotzdem wurde das Frühstück draussen serviert. Es ist unser zweitletzter Tag, am Samstag ist Schluss, es muss in die CH gehen.

Blick aus dem Stubenfenster

Blick aus dem Stubenfenster

30. Dezember 2017 bis 5. Januar 2018 – La Camella, Tenerife

Das Wetter ist immer noch eher schlecht als recht, doch von Schnee und Kälte wie in Europa/Amerika kann keine Rede sein. Wir machen uns einen gemütlichen Tag, kein Ausflug, nix, nur ein Sprung ins Sprudelbad und natürlich gut essen und trinken.

Das Wetter ist in seiner sommerlichen Form zurück, bereits um 8:00 Uhr ist es gut draussen auszuhalten, nicht zuletzt wegen des noch zahmen Windes. Wir machen einen Ausflug runter ans Meer, San Miguel de Tajao, ein paar schnelle Autopista Kilometer weiter östlich von El Médano. Ein Blick zum Meer sagt uns dann leider, dass hier unten eine steifere Brise wehen könnte. Das Minidorf ist schnell erreicht, viel zu sehen gibt es nicht, kaum Touristen verirren sich hierher. Wohl nicht verwunderlich, der Sehenswürdigkeiten sind wenige. Fisch soll man hier gut essen können, weiss das Internet zu berichten. Der Wanderweg beginnt nicht gleich unten am Hafen, wir marschieren die Hauptstrasse zurück bis zu einer Kiesgrube, von hier aus geht’s dann recht unspektakulär in die Wildnis raus. Es WINDET! Die Wanderei mach überhaupt keinen Spass, nach einer halben Stunde beschliessen wir umzudrehen. Wieder zurück im Dorf sehen wir uns dieses noch für ein paar Minuten an, wirklich nicht die Feriendestination des Jahres, aber wohl ruhig und beschaulich. Leicht enttäuscht, aber Froh dem starken Wind entkommen zu sein, kurven wir nach Hause. Bei San Isidro noch ein kurzer Halt bei Lidl, heute Sonntag offen von 9:00 bis 15:00 Uhr. Bei ‘uns oben’ herrscht perfektes Sommerwetter und so können wir draussen an der Sonne ein verdientes Sonnenbad nehmen. Um 15:00 Uhr kurz den TV angeworfen und Dinner for One reingezogen, danach wieder nach draussen. Wir halten bis um Mitternacht durch, trinken den üblichen Bubbly und schauen noch etwas Big Bang Theory.

Die nächsten beiden Tage werden absolut perfekt, schöner kann es im Paradies nicht sein. 25° und sehr wenig Wind. So verbringen wir einen Tag im Garten an der Sonne, den anderen unten bei Alcala, die Strandpromenade Paseo Maritimo wirklich wunderschön. Mehr kann ich nicht berichten, das Leben hier ist fast zu schön um wahr zu sein. Unsere Tage hier sind jedoch gezählt, 10 haben wir noch, dann kurz in die winterliche Schweiz und dann Südafrika!

Wieder zwei Tage mit perfektem Wetter! An einer der wunderbar warmen Tage kurven wir nochmals rauf/raus/runter nach Alcala und schlendern nach La Varadero, resp. Playa de la Arena/Puerto de Santiago, immer dem Meer entlang. Heute hat es kräftig Wellen, die Sache sieht noch eindrücklicher aus. Der bereits besuchte Strand mitten in der geschäftigen Stadt ist auch heute recht gut belegt, der Bademeister ist im Dauereinsatz, die Wellen, fast schon Brecher, donnern hefig an den schwarzen Strand. Pfeift der Mann kräftig in seine Trillerpfeife, kommen kurze Zeit später hohe Wellen, man/frau sollte das Wasser verlassen und nicht wie die meisten Badegäste es tun, hineinspringen. Nach verspiesenem Lunch schlendern wir zurück, ich muss nochmals erwähnen, es gefällt ausgesprochen gut. In Alcala machen wir noch eine kurze Stadtbesichtigung, es findet sich auch hier ein Strand, praktisch mitten im Dorf. Doch das Städtchen hat nicht sehr viel im Angebot, pittoresk ist es auch nicht, doch die Umgebung und das Meer ‘bringen es’. Am zweiten Tag kurven wir über die Berge/Hügel nach Garachico, drüben soll ebenfalls bestes Wetter vorherrschen. Nebel und Wolken hatten wir ja bereits. Doch die Wetterfrösche sind auch hier eben ‘Frösche’, im Nordwesten der Insel herrschen auch heute Nebel und Wolken vor. Für Fotos wohl gut zu gebrauchen, aber die Reisegruppe besteht ja nicht nur aus Knipsern, andere Leute ziehen Sonnenschein vor. Unten vor dem  Städtchen finden wir mit Mühe eine Parklücke, was ist auch heute Donnerstag hier los? Unsere Wege trennen sich, ich schlendere erneut durch Strässchen und Gassen immer auf der Suche nach Türen/Fenstern/Farben und Formen. Um 13:00 Uhr Besammlung und Lunch-Beratung. Das Restaurant Casa Gaspar hat heute seine Pforten geschlossen, so versuchen wir unser Glück in einem kleinen, aber ansprechend dreinschauenden Beizchen. Das Restaurant ist recht weit weg im eigentlichen Touristen-Rummel (ja, es hat sehr viele davon) und gähnend leer. Doch die aufgetragenen Speisen sind sehr gut und schmackhaft, die Preise geradezu lächerlich, ein Hauptgericht €8, ein Glas Weisswein €1.50! Zufrieden machen wir uns wieder auf ins Städtchen, ich habe nochmals 45 Minuten Fotozeit. Die Wolken sind immer noch da, draussen im Meer jedoch ist es strahlend blau. So ist wohl der relativ nahe Teide für den Wolkenstau verantwortlich. Um 15:00 Uhr ist Abfahrt, unzählige Kurven warten wieder auf uns. Auf der anderen Seite ist wieder Hochsommer, keine Wölkchen hängt am blauen, aber etwas dunstigen Himmel. Auch heute werden wieder diverse ferientechnische Entscheide gefällt und dies und jenes sogar gebucht. Wir haben uns für eine Georgienreise entschieden, leider nur eine Woche, aber besser als goar nix. Auch mit Südafrika ging’s vorwärts, ja sogar der Camping am Grand Canyon ende Mai (Memorial Day Weekend) musste gebucht werden, da der sehr grosse Platz bereits recht gut belegt/reserviert ist.

Garachico

Garachico

Meer von Garachico aus gesehen

Meer von Garachico aus gesehen

Nochmals schalten wir einen UHU-Tag ein, es wohnt sich hier so schön, wieso auch irgendwo hinfahren…. Es ist eine Spur kälter geworden, doch blauer Himmel hat es immer noch im Angebot und dies nicht zu knapp. So liegt auch etwas an der Sonne liegen drin. Ab nächster Woche soll das Wetter ändern, soll heissen es wird bedeckt und kühler, vielleicht auch etwas Regen. Ausser Lunch/Spudelbad/Apéro und einem guten Abendessen läuft nix, doch: der Fernseher. Zwei deutsche Krimis stehen an. Die Unterhaltung wird diverse Male von totalem Stromausfall unterbrochen, das ganze Quartier ist zappenduster, nach jeweils einigen Minuten geht’s dann wieder mit Strom und TV weiter.

Garachico

Garachico

Garachico

Garachico

Garachico

Garachico